Viele fortgeschrittene, langjährige Linux-Nutzer haben ein Interesse daran, die Verbreitung von Linux zu fördern. Eine Möglichkeit, dies zu tun, könnte die Unterstützung von Leuten sein, die sich berufsrelevante Linux-Kenntnisse aneignen wollen – wenn man solche Leute im Bekanntenkreis hat.
Jemanden von nahe null zu einem Linux-Admin zu machen, der einen regulären Job als Linux-Admin bekäme, wäre wohl etwas viel verlangt. Nicht qualitativ für jemanden, der selber entsprechend beruflich tätig ist (oder sein könnte), aber zeitlich – insbesondere als Hobbyprojekt. Das Ziel sind deshalb Linux-Kenntnisse in einem solchen Umfang,
dass diejenigen sich alleine (insbesondere in einer Gruppe von Teilnehmern) sinnvoll weiterentwickeln können
dass sie (neben den unverzichtbaren Grundkenntnissen) ein paar in einer professionellen Umgebung relevante Kenntnisse haben (Shellscripting, Git)
Das berufliche Ziel ist, wenigstens eins dieser Szenarien einigermaßen realistisch werden zu lassen:
Eine Bewerbung auf eine Position ohne Linux-Bezug wird aussichtsreicher, weil das Unternehmen Linux einsetzt und die Schulungsteilnehmer als eingeschränkter Ersatz für den regulären Linux-Admin bei Urlaub oder Krankheit in Frage kommen.
Eine Tätigkeit als Hilfsadmin (Minijob/Teilzeit) bei einem Linux-Dienstleister. Nicht als regulärer Admin, sondern als kostengünstigere Arbeitskraft für einfache Tätigkeiten (Updates, Benutzerverwaltung, Dokumentation).